Als Naturbursch oder -mädl kommt man an einem Holzhaus nicht vorbei

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IMG_0017IMG_0019IMG_0021In Haus im Ennstal lebt Fam. Gösweiner. Für sie stand nie außer Frage, dass sie eines Tages ein Holzhaus bauen würden. Als sie von der Möglichkeit erfuhren, dass man die Konstruktion auch „umdrehen“ kann, war sofort klar: Blockhaus innen bedeutet massives Holz innen – bedeutet perfektes Raumklima und tolles Intererieur. Der Weg zu Scandinavian Blockhaus war damit eigentlich schon vordefiniert …

Warum ist es ein Scandinavian Blockhaus geworden?
„Eigentlich wollten wir mit einem heimischen Unternehmen bauen (sprich steirisch), nur leider gibt es weit und breit keinen, der das Thema Blockhaus so professionell und perfekt bedient! Wir haben Scandinavian Blockhaus auf der Messe in Graz entdeckt und mit Hannes Buchner hat auch von Anfang an die Chemie gestimmt. Da wurde unsere Eigenplanung im Handumdrehen mit den großen Möglichkeiten eines Scandinavian Blockhauses kombiniert und perfektioniert. Ein weiterer wichtiger Faktor war für uns auch der Preis. Ich habe sehr viel selbst und mit befreundeten Zimmerern gemacht. Die Scandi-Leute waren insgesamt 5 Tage am Bau.“

Wie würden Sie Ihr Haus beschreiben?
„Wir haben 143 m2 Wohnfläche und 72 m2 Kellerfläche, was für meine Frau und mich, sowie für unsere drei kleinen Töchter völlig ausreichend ist. Jedes der Mädchen hat ihr eigenes Zimmer und mein Büro fand in der Galerie Platz.
Bei so vielen Frauen im Haus braucht man natürlich ein großes Badezimmer mit begehbarer Dusche und Badewanne :-)“

Wieviel an Ihrem Haus ist aus Sichtholz?
„Ca. 30 % der Wände sind verkleidet und weiß gestrichen: Teile vom Wohnzimmer, von der Küche, der Stiegenaufgang, die Dachschrägen sowie das Badezimmer natürlich.“

Was ist das Besondere an Ihrem Haus?
„Jeder, der das erste Mal bei uns ist, sagt: Mah, bei euch ist es aber gemütlich und es riecht so gut nach Holz! Das beschreibt es wohl auch am besten: wir fühlen uns extrem wohl, was zu einem Großteil auf das Holz zurückzuführen ist.“

Würden Sie Ihr Haus als modern oder traditionell bezeichnen?
Eher traditionell, weil es keinen technischen Schnick-Schnack gibt. Das Komplizierteste ist da wohl die Wärmepumpe mit Flächenkollektoren, die allerdings gewaltig funktioniert. Unsere Energiekosten (Licht, Heizung, Warmwasser) belaufen sich pro Monat auf 80,- Euro!
Im Wohnzimmer haben wir zudem einen Schwedenofen, der im Winter durchschnittlich 1 x pro Tag eingeheizt wird – primär wegen der Gemütlichkeit! Das Holz stammt übrigens immer noch vom Hausbau von vor 3 Jahren.

Warum tut man sich so etwas wie den Innenausbau eigentlich selber an? Oder ist es gar nicht so schlimm?
Also bei uns hätte es das Budget gar nicht anders erlaubt, ich könnte mir auch gar nicht vorstellen, ein Haus komplett hinstellen zu lassen. Ich glaube, dass sich viele beim Hausbau finanziell zu weit hinauslehnen und es dann gar nicht genießen können in den eigenen vier Wänden zu leben.

Wenn Sie andere von einem Holzhaus, bzw. der Option selber zu bauen überzeugen müssten, wie würden die Argumente lauten?
„Arbeiten Sie einen Tag mit einem Maurer mit und einen Tag mit einem Zimmerer, dann wissen Sie warum. Holz ist einfach der natürlichste Baustoff und macht BEI WEITEM nicht so viel Mist beim Bauen. Abgesehen davon: als Naturbursch oder -mädl kommt man an einem Holzhaus nicht vorbei.“

Gibt es eine Episode während des Hausbaus, an die Sie sich gerne erinnern?
Eigentlich sind es sogar viele Dinge, aber eine doch im Speziellen: am dritten Tag – kurz vor der Gleichenfeier – hat mich der Kranfahrer im Lastengurt sitzend auf gefühlte 100 m hinaufgehoben, weil ich Fotos machen wollte. Da sitz ich also in luftigen Höhen, eine Hand zitternd am Gurt, in der anderen den Fotoapparat und was macht der Kranfahrer? Er steigt aus, geht ins Haus und lässt mich hängen! Die Fotos sind gut geworden, aber ich hatte die Hosen schon gestrichen voll :-)“

DANKE Klaus Gösweiner für den Blick hinter die Kulissen!

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