Ein Wohnloft im Herzen des Hauses

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D_K_49D_K_64P1010324P1010247P1050118P1050119P1050124Fam. Dissauer-Kohlbauer hat Scandinavian Blockhaus auf der Welser Messe kennengelernt. Die Chemie mit Hannes Buchner hat von Anfang an gestimmt, das Angebot überzeugte schließlich. Gebaut hat die Familie, zu der neben dem Paar auch zwei kleine Kinder gehören, einen Bungalow mit einem Zubau. Auch wenn das Haus von außen recht klein wirkt, so bietet es doch erstaunlich viel Bewegungsfreiheit: „Wir haben bewusst sehr offen gebaut, nach oben hin offen bis fast 5 Meter Höhe“, erzählt Frau Kohlbauer. „Das Wohnloft, wie wir unser Herz des Hauses gerne nennen, ist umgeben von den Räumen, die mit wenig Verkehrsfläche rundherum angeordnet wurden. Dennoch gibt es für alle Rückzugsmöglichkeiten: von der Leseecke, der Hängematte, der großen Tellerschaukel bis zum Schaukelstuhl vor dem Kamin.“ Die Wände sind eine Kombination aus Sichtholz und Rigips. Gegenüber den drei großen Dachfenstern, die viel Sonnenlicht ins Haus lassen, wurde beispielsweise eine Wand weiß gestrichen, was den Raum noch heller und größer wirken lässt.

Den Innenausbau hat das Paar selbst gemacht, so weit das möglich war. „Das war für absolute Laien wir uns schon eine große Herausforderung, der wir uns jedoch mit Bravour gestellt haben. Manchmal, wenn wir am Ende unserer Kräfte waren, haben wir uns umgeschaut und uns ganz fest vorgestellt, wie toll alles wird, wenn es fertig ist. Und dann haben wir weitergemacht. Und es hat sich gelohnt.“

Für die jungen Häuslbauer war das Hauptargument des Innenausbaus in Eigenregie natürlich der Kostenfaktor. Heute ist es so, dass sie jeden Tag stolz sind, auf das, was sie geleistet haben: „Auch wenn es anstrengend war, würden wir wieder selber bauen. Das Arbeiten mit Holz ist relativ schnell zu lernen, obwohl wir überhaupt keine Vorkenntnisse hatten. Aber: WER WILL, DER KANN“, erzählt sich Frau Kohlbauer weiter.

Heute erinnert sich das Paar an viele schöne Momente, sonnige Tage am Bau, und an die Babyschaukel, die als erster montiert wurde, damit vier Hände zum Arbeiten frei waren. Die Haken, an denen die Babyschaukel hing, sind heute noch da. Mittlerweile hängen Turnringe dran.

Jeder, der Haus baut, hat eine schöne Erinnerung – zum Beispiel an der 1. Fest im Haus: „Unser erstes Fest im Haus war Ostern. Wir sind nach einjähriger Bauzeit in der Karwoche übersiedelt. Der Osterhase musste sämtliche Geschenke im Haus verstecken, weil über Nacht so viel Schnee gefallen war. Nur gut, dass wir wirklich viel Bewegungsfreiheit haben, denn der Osterhase hat ausschließlich Spielsachen für draußen gebracht.“

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