„… weil wir uns einfach mit dem Scandi-Spirit identifizieren konnten!“

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IMG_1592 (Kopie) IMG_1595 (Kopie) IMG_1621 (Kopie) IMG_1627 (Kopie) IMG_1637 (Kopie) IMG_1684 (Kopie) IMG_1978 (Kopie) IMG_2264 (Kopie)Fam. Missethon-Tazreiter aus Niederösterreich hat 2012 gemeinsam mit Scandinavian Blockhaus gebaut. Wir haben nachgefragt, was von der Bauzeit in Erinnerung geblieben ist …

Warum ist es überhaupt ein Holzhaus geworden?
Wir wollten grundsätzlich nach einer bewährten Baumethode bauen und sind über meinen Vater (Tischler) auf ein Holzhaus gekommen.Nachdem Hannes Buchner uns die üblichen Bedenken wie Setzungen udgl. nehmen konnte war es eigentlich klar.

Warum haben Sie sich für Scandinavian Blockhaus entschieden?
Den Kontakt hat eigentlich ein Arbeitskollege herstellt, der selber vor Jahren mit Scandinavian Blockhaus gebaut hat und sehr zufrieden war. Netterweise hat uns auch zu einer Hausführung eingeladen, wo wir sehr viele Tipps und Tricks mitnehmen konnten. Da es generell in der Baubranche viele unprofessionelle Firmen gibt, haben wir uns bei allen Lieferantenentscheidungen auf Mundpropaganda, Wissensaufbau und am Ende auf unser Gefühl verlassen. Als wesentliche Vorteile haben wir bei Scandinavian Blockhaus die Kostenkontrolle, die Individualität der Planung und den persönlichen Draht zu Hannes gesehen. Wir konnten uns einfach mit dem Scandi Spirit identifizieren!

Ist Ihr Haus ein Modell aus dem Katalog?
Am Beginn der Planung (noch vor der Entscheidung der Bausubstanz) haben wir uns ein „must have“ Liste gemacht wo wir beide unsere unumgänglichen Dinge wie getrennte Küche und Wohnzimmer oder Garage statt Carport eingebracht haben. Daraus hat sich relativ schnell ergeben, dass es für uns keine Stangenware werden wird. Nach ein paar Meetings haben wir uns auf das Silbersee als Basis einigen können.

Wie war der 1. Tag auf der Baustelle?
Ich weiß es noch heute – der Beginn war der 16. April 2012, den wir aus verschiedenen Gründen so gewählt hatten: Die Zeitumstellung ist schon erfolgt somit ist der Tag länger, das Wetter ist schon ganz passabel (so kurz vor der Kurzen Arbeitshose) und wir hatten genug Zeit vor dem Winter den Keller und die Garage zu machen. Und dann – 16. April 08:00 es schneit! Eigentlich Schneeregen was ja für ein kammergetrocknetes Haus noch viel blöder ist. Somit haben unsere zwei Richtmeister Stefan und Michl mit uns zwei Sattelzüge Holz abgeladen und wir sind unverrichteter Dinge wieder abgetanzt.
Der nächste Tag – 8 Mann von unserer Seite, 2 Richtmeister und der Kranmeister – als dann zu Mittag alle Zwischenwände fertig waren und Stefan 3 Mal gefragt hat ob wir immer so „anreißen“ waren wir uns sicher, dass wir das richtige Helferteam am Start haben. Diese Erkenntnis gilt sowohl für die beiden sehr fleißigen Jungs von Scandi wie auch für unsere eigenen Helferlein – die Chemie passte und auch der Spaß kam nicht zu kurz.

Haben Sie den Innenausbau selbst gemacht?
Wir haben grundsätzlich immer vorgehabt so viel wie möglich selbst beim Hausbau beizutragen und darum war es eigentlich keine Diskussion, dass ich das selbst erledige. Außerdem habe ich 1 Jahr lang jedes Wochenende meine Eltern und zusätzlich auch Freunde und Verwandte „überreden“ können bei uns mitzuwirken. Da ich grundsätzlich ein „Hacklertyp“ bin, war es eigentlich kein Problem und auch ein super Ausgleich zur Bürotätigkeit in der Firma, auch wenn ich im Prinzip jede freie Minute auf der Baustelle war.
Familiär ist dies sicher belastend, speziell wenn man kleine Kinder und einen zeitintensiven Beruf hat, aber man baut einfach einen sehr persönlichen Bezug zum Heim auf und kennt jeden Winkel. Dies hat uns auch sehr emotional an dieses Haus gebunden.

Kann man mehr als man glaubt?
Auf jeden Fall.
Zum Beispiel zeitlich: 2012 war ich bis 18 Uhr in der Firma und bis in die Nacht auf der Baustelle.
Und fachlich: man muss sich auf die Herausforderungen einlassen und wissen, wo die persönlichen Grenzen im Können sind. Diese Grenzen haben wir im Laufe des Hausbaus immer wieder nach oben korrigiert, da man mit den Aufgaben wächst wenn man sich darauf einlässt.

Geht sowas nur mit der Großfamilien oder Freunden?
Ja und nein: Einerseits sind wir beiderseits eine „Hacklerfamilie“ wo jeder anpacken kann und auch handwerkliches Geschick mitbringt, andererseits war ich auch sehr viele Stunden komplett alleine auf der Baustelle (Dämmen, Sparschalung, Sichtschalung bzw. Rigipsen geht super alleine) Aber zwei Linke Hände sollte man nicht haben…

Wenn Sie andere davon überzeugen sollten, selbst zu bauen und wenn dann schon mit Holz, wie würden die Argumente lauten?
Eine Einladung in unser Haus würde für sich sprechen, das Wohngefühl, der Geruch und die Behaglichkeit – kategorische Holzgegner kann man sowieso nicht überzeugen

Haben Sie eine schöne Erinnerung an den Hausbau? Eine Episode, die in Erinnerung blieb?
Es gibt eine Reihe an schönen Erinnerungen, der erste Balken auf der Bodenplatte ist mir noch schwer in Erinnerung, ebenso das Wort von Stefan „ab jetzt sind wir dicht“. Auch bei den weiteren Schritten gab es wirklich tolle Momente aber auch so manchen Moment an den man sich nicht so gerne erinnert.

Welches war das 1. Fest im Haus?
Das erste Fest im Haus war eigentlich am Tag des Einzugs (ich weiß noch genau am 11.03. 2013) – Als die Siedelhelfer in der Früh bei uns eintrafen, waren wir beide krank und hatten leichtes Fieber, aber wir haben durchgebissen und es war eigentlich DER Tag des Hausbaues. Am Abend kamen dann noch Schwager und Schwägerin mit einem „Siedelschnaps“ und da waren wir doch sehr ergriffen.

 

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